|
|
18. Juli 2026
|
||||||||||
Review |
|||||||||||
|
|||||||||||
This Ending - Dead harvest |
|||||||||||
Wenn man die beiden Erstlingswerke der früheren Formation A canorous quintet dazuzählt, braten uns This ending mit „Dead harvest“ ihr viertes Album um die Ohren. Stark produziert ist das Scheibchen und donnert mächtig ins Ohr, doch leider hat der schwedische Fünfer die auf "Inside the machine" schon bereits befindlichen, allerdings noch nicht ganz so ausgeprägten Fear Factory Elemente auf dem neuen Studiowerk noch intensiviert. Für Anhänger besagter Pionier Band mit Sicherheit ein Grund zum jubilieren, ich fand es etwas monoton, was Sänger Marten Hansen in unserem Interview natürlich weit von sich wies. Nachtigall, ick hör dir trapsen… Musikalisch gibt es ordentlich was auf die Nuss, so zeigt sich Amon Amarth Drummer Fredrik Andersson beim Eröffnungssong „Trace of sin“ von seiner rohen Seite und prügelt alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Der Beginn des Songs ist sehr überraschend…mehr wird nicht verraten. Jedenfalls dachte ich: Scheiße, schon wieder ein neues Autoradio! „Army of the dying sun“, mein persönlicher Favorit, besticht durch ein schönes Immortal Riff und einem richtig genialen, theatralischen Beginn, wo hingegen „Deathtrade“ der oldschool Death Metal ist, für den die Schweden im allgemeinen in der Welt gerühmt werden. Leider schleichen sich aber auch Nieten ein, denn gerade die aktuelle Videoauskopplung „Parasites“ (Video hier sehen) will mir so gar nicht ins Ohr gehen. Hier trifft die Härte der alten Schule auf Modern Metal, was sich in diesem Fall leider gar nicht so recht vertragen will. „Instigator of dead flesh“ hat eine tolle Hook und einen Killerrefrain, der ähnlich wie alle Texte wunderbar zu verstehen sind, da scheinbar Fronter Marten sehr darauf bedacht zu sein scheint, seine Texte jedem transparent zu machen. Klasse. Für mich ist „Dead harvest“ ein tolles Album, welches den Standard des Vorgängers leider nicht ganz erreicht und dafür auch eine Gabel abgezogen bekommt. Dennoch sind die Songs eingängig und super produziert und eignen sich hervorragend zum abendlichen abmoschen. This ending werden ihren Weg machen, doch dafür sollte dann auch endlich mal eine Tour kommen. Verstanden??? Bewertung: by olaf
|
|||||||||||
Disclaimer | Impressum | Datenschutz © by pommesgabel.de 2003 - 2026 |
|||||||||||