|
|
18. Juli 2026
|
||||||||||
Review |
|||||||||||
|
|||||||||||
Tribulation - The horror |
|||||||||||
Einmal im Jahr landet eine faustdicke Überraschung in meinem CD Schacht. Waren es letztes Jahr Facebreaker geht heuer der Frühjahrs-Überraschungspokal an Tribulation, die ebenfalls aus Schweden stammen und dem ultrabrutalen Death Metal frönen. Wer also von Euch den Jahren 1990 bis 1996 hinterher trauert und bei Namen wie Morbid Angel, Entombed oder Autopsy einen feuchten Ausfluss bekommt, sollte sich schnellstens „The horror“ unter den Nagel reißen. Doch es ist nicht nur die über alles ragende Mucke der blutjungen Elche, es ist die räudige Produktion, die einen direkt in die glorreichen Anfangstage des nordischen Todesbleis katapultiert, das geile, richtig schön oldschool-lastige Coverartwork und die ungemeine Spielfreude, die die Jungs an den Tag legen. Jeder Song ist ein Schlag in die Fresse, ohne Kompromisse, ohne Arschleckerei. Wer auf den glattgebügelten Sound eines Tue Madsen oder Jim Morris steht, sollte dringendst die Pfoten von diesem Juwel lassen, da es sonst einen heftigen Tritt in die Eier mit anschließender Unfruchtbarkeit geben könnt. Blastattacken wechseln sich mit heftigen Riffgewittern, Thrash Stakattos mit brutalen Death Metal Akkorden ab und hinterlassen verbrannte Erde. Doch das richtig geile an „The horror“ ist, das alle Songs nahtlos ineinander übergehen, so dass die Gesamtspieldauer von knapp 35 Minuten in einem Guss dem Hörer die hässliche Fratze der brutalsten Spielart des Heavy Metal offenbart. Hört Euch einfach „Vampyre“ an dann werdet Ihr sehen wie einfach es ist, in gerade mal 2 Minuten und 57 Sekunden alles in einen ultrageilen Death Metal Songs reinzupacken, was reingehört. Doch auch die an die morbiden Engel angelehnten Songs der Marke „Crypt of thanatophilia“, welches nach einen sehr kurzen, geilen und mehr als passenden Intro intoniert wird, oder das hyperschnelle „Curse of resurrection“ blasen einem alles weg, was geht. Ich bin ehrlich, ich habe nach Haaren in der Suppe gesucht, doch es gibt keine und mein Kollege Langhammer kann sich jetzt bereits denken, was kommt… „The horror“ von Tribulation ist, entgegen manch anders lautender Meinungen, bisher die beste Death Metal Veröffentlichung des Jahres 2009 und hat die Meßlatte für folgende Releases mehr als hoch gesetzt. Die vier Schweden sollten sich mit dem Gedanken vertraut machen, in der Jahresendabrechnung bei mir ganz oben zu landen. Eine Perle unter vielen Säuen. Hjärtligt grattis Bewertung: by olaf
|
|||||||||||
Disclaimer | Impressum | Datenschutz © by pommesgabel.de 2003 - 2026 |
|||||||||||