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18. Juli 2026
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Review |
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Obscurity - Varar |
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Gute 2 Jahre nach der letzten Veröffentlichung ''Schlachten und Legenden'' liegt uns das neue Album der deutschen Viking-Metaller von Obscurity vor. ''Varar'' heisst das gute Stück. Mal schauen, was uns in den nächsten gut 41 min aus den Boxen quillt. Schon nach den ersten Tönen wird klar, welche Band hier massiv in Erinnerung kommt...natürlich die Schweden von Amon Amarth. Schon in der Promobeilage ist die Erwähnung von Amon Amarth eine starkes Werbemittel. Schon der erste Track ''Nach Asgard wir reiten'' sagt schon alles über die stilistische Ausrichtung der Band aus. Wuchtiger, aber melodischer Viking Metal nordischer Prägung. Nicht schlecht gemacht, aber auch nicht unbedingt eigenständig. Der Refrain ist auch dermassen Amon Amarth-typisch, aber okay. Auch die folgenden Songs gehen in die gleiche Richtung. ''Battle Metal'' hebt sich etwas ab, da der Song der Einzige in englischer Sprache vertont wurde. Leider hat man bei "Schutt Und Asche" ein klein wenig zu tief ins Met-Trinkhorn der oft erwähnten Genre-Kollegen geschaut, das Riff des Songs erinnert fatal an "The Pursuit Of Vikings". Das tut leicht weh und ist überflüssig, da der Rest der CD sich trotz allem auf einem guten Niveau bewegt! Die Produktion geht weitgehend in Ordnung und ist eindeutig über dem Durchschnitt. Hinter den Reglern saß Bony von den Japanischen Kampfhörspielen ( der neben Arkadius von Suidakra und Manuel von Path of Golconda) ein paar Gastspuren eingespielt hat. Gemixt wurde das Scheibchen von Jacob Bredahl, dem Ex-Sänger von Hatesphere. Abschliessend vergebe ich knappe 7 Pommesgabeln für ein gutes Album, wo man sich beim nächsten Streich noch mehr Eigenständigkeit wünscht. Schaut in der Interviewsection bei uns rein...dort findet Ihr ein Interview mit Obscurity. Bewertung: by langhammer
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