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18. Juli 2026
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Review |
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Alestorm - Black sails at midnight |
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Eines Vorweg: Watermarks und Beeps auf Promo CD’s können zuweilen mächtig abnerven. Nicht so im Falle der Alestorm Promo zum neuen Album „Black sails at midnight“ aus dem Haus Napalm Records, wo es sich Sänger Christopher Bowes bei einigen der Songs nicht nehmen lässt darauf hinzuweisen: „…and remember, Piracy is a crime“…und das aus berufenen Munde. Ich habe mächtig lachen müssen. Klasse. So schreibt sich natürlich ein Einstieg zu einem Review fast von alleine. Nach dem überragenden 9 Punkte Debüt „Captain Morgan’s revenge“ erwartete man im Allgemeinen nichts anderes von den Schotten, als ein ebenso gleichwertiges Kaliber. Leider ist diese Kaperfahrt nicht ganz von Erfolg gekrönt, wobei man fairerweise sagen muss, dass Alestorm eigentlich außer Stande sind, schlechte Songs zu schreiben, doch auf diesem Silberling gibt es zwei Faktoren, die mich etwas ärgerten. Zum einen ist es nicht ganz nachvollziehbar, warum „Leviathan“ und „Wolves of the sea“ erneut auftauchen, obwohl diese bereits auf der vor gut einem halben Jahr veröffentlichten EP zu finden waren? Und warum kommt es bei vielen Bands in Mode, Instrumentals auf ein Album zu packen? Versteht mich nicht falsch, musikalisch ist „No quarter“ sicherlich klasse, doch stattdessen wäre ein komplettes Stück mit Gesang einfach eine rundere Angelegenheit gewesen. Ich hasse Instrumentals. So, das musste mal gesagt werden. Ansonsten schippern Alestorm in den sicheren Fahrwassern ihrer wirklich außergewöhnlichen Mucke und haben erneut einige Gassenhauer im Gepäck. „Keelhauled“ würde mit seinen Fideln und dem beginnenden Humppa Anleihen musikalisch auch prima in das Programm Korpiklaanis passen, wo hingegen der „Pirate song“ als direkter Nachfolger von „Nancy, the tavern wench“ gelten muss. Beim Titeltrack packt Gitarrist Danny Evans seine wohl härtesten Riffs aus und macht diesen Song damit zum heaviesten, den Alestorm je aufgenommen haben. Mein Favorit ist allerdings das recht lange, dafür umso abwechslungsreicher und progressiver gehaltene „Chronicles of vengeance“. Ganz stark. Alles in allem ist „Black sails at midnight“ keine Überraschung, sondern ein grundsolides, auf dem Erfolg des Vorgängers aufbauendes Album geworden, welches den famosen Ruf der Schotten weiter manifestieren sollte. Dennoch ist eine Bewertung wie beim Debüt nicht drin, da auf dem Zweitling mit 7 „richtig“ neuen Songs einfach zu wenig Material gepackt wurde. Die zünden allerdings richtig und machen das neue Werk der Freibeuter erneut zu einem mächtigen Spaß. Und denkt daran: „…Piracy is a crime“ ich lach mich tot… Bewertung: by olaf
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