18. Juli 2026


           
Review

 

 
     
 
Theory of a Deadman - Scars & Souvenirs
 

Interpret: Theory of a Deadman
Albumtitel: Scars & Souvenirs
Erscheinungsjahr: 2009
Genre: Hard-Rock
Tracklist:
01. So happy
02. By the way
03. Got it made
04. Not meant to be
05. Crutch
06. All or nothing
07. Heaven (Little by little)
08. Bad girlfriend
09. Hate my life
10. Little smirk
11. End of the summer
12. Wait for me
13. Sacrifice

Homepage:
www.theoryofadeadman.com


Eigentlich ist die Pommesgabel Crew ja spezialisiert auf die härtere Gangart des Metals. Das aber auch mal Ausreißer aus dem Hard Rock dabei sind liegt daran, das ich zum abschalten auch gerne mal den ruhigeren Tönen fröne. Da kam die aktuelle Scheibe der Kanadier Theary of a deadman gerade richtig. Zugegeben, von dieser Truppe hatte ich bis Dato noch gar nichts gehört, was sich allerdings nun mit dem mir vorliegenden Longplayer „Scars & souvernirs“ gewaltig ändern wird.

 

13 richtig schöne Songs präsentieren uns die Mannen und Hauptsongwriter Tyler Conolly, die mal rockiger, mal balladesker daherkommen und ein gewaltiges Spektrum in Interpretationsmöglichkeiten bietet. Da ich die beiden vorangegangen Scheiben nicht kenne blieb mir natürlich nichts anderes übrig, als vorurteilsfrei über eine für mich „neue“ Band zu berichten. Um Euch ein paar Anhaltspunkte zu geben, will ich einfach mal ein paar Vergleichswerte in den Raum werfen: Stimmlich, gerade bei den straigteren Songs, hört sich Fronter wie ein junger Eddi Vedder an. Musikalisch reitet man auf der Schiene „Härtere Nickelback“, was mir meine Frau als ausgewiesene Kennerin von Chad Kroegers Combo postwendend mit dem Einwand „Die klingen ja wie…“ quer durchs Haus bestätigte. Dennoch weisen die Songs gerade im Bereich der Texte kaum Parallelen zu den Labelmates auf, was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Dennoch kann ich nicht verstehen, warum Herr Conolly in einem seiner Songs anpreist „I hate my life“? Junge, brauchst Du nicht, gerade dann nicht, wenn man mit „Got it made“ eine grandiose Hitsingle im Petto hat, die das zeug zum Klassiker hat.

 

Scars & souvernirs“ ist eine tolle Platte, Punkt. Letztes Wochenende haben wir gegrillt und testweise die Scheibe rotieren lassen. Fazit: Jeder der Anwesenden war erstaunt und angenehm überrascht. Partytauglichkeit ist also ebenfalls getestet und für gut befunden worden. Ich mag Theory of a Dead man.

Bewertung:


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