07. Juni 2026


           
Review

 

 
     
 
Impious - Death domination
 

Interpret: Impious
Albumtitel: Death domination
Erscheinungsjahr: 2009
Genre: Death-Metal
Tracklist:
01. Abomination glorified
02. The demand
03. I am the king
04. And the empire shall fall
05. Dead awakening
06. Hate killing project
07. Rostov ripper
08. Legions
09. As death lives in me
10. Irreligious state of war

Homepage:
www.myspace.com/impiousofficial


Wer auf Weihnachten und besinnliche Musik steht, sollte nun schnellstens dieses Fenster wieder schließen und sich weiter um die im Ofen verkohlenden Weihnachtsplätzchen kümmern, denn die Schweden von Impious haben erneut die Keule ausgepackt und braten uns mit ihrem 6.Album „Death domination“ mächtig eins über.

 

Überrascht war ich, das sich der Fünfer Produktionstechnisch diesmal mächtig ins Zeug gelegt hat und der Sound im Gegensatz zu den vorangegangenen Werken nicht mehr so breiig ist. Doch das ist das einzig Positive, den im Vergleich zu dem wirklich klasse Vorgänger „Holy murder masquerade“, bei dem die Jungs auch mal einige schleppende und dadurch mächtig heftige Passagen eingebaut haben, wird diesmal in bester Napalm Death Manier geschreddert, was das Zeug hält. Doch im Vergleich zu den Birmingham Pionieren können Impious zu keiner Zeit mit ihrem hyperschnellen und reichlich diffusen Songs punkten. Es tut mir einfach in der Seele weh wenn ich sehe, das sich eine Band zurückentwickelt und auf die Tugenden, die sie sich mit tollen Alben wie auch „Hellucinate“ erarbeitet haben, einen großen Haufen setzen. Lediglich das etwas träge „As death lives in me“ oder der Opener „Abomination glorified“ wissen teilweise zu überzeugen, der Rest ist größtenteils strukturloses Geschrote. Sollte Drummer Mikael Noren eine Wette abgeschlossen haben, wie schnell er spielen könne, so kann man diese als gewonnen betrachten, doch dies geht zu Lasten des Gesamtpaketes. Das handwerkliche Geschick kann man den Jungs in keinster Weise absprechen, doch hier wäre eindeutig weniger mehr gewesen.

 

Schuster, bleib bei deinen Leisten oder wie in diesem Falle sollten Impious solch pfeilschnelle Granaten lieber Bands wie Dying Fetus, Nile oder ND überlassen, die ihr Handwerk in diesem Genre weitaus besser beherrschen. Ich bin von „Death domination“ schwerstens enttäuscht und hoffe, das sich die Schweden besinnen und beim nächsten Album wieder differenzierte Musik schreiben werden. Dieses Album ist ein Ausfall.


Disclaimer | Impressum | Datenschutz © by pommesgabel.de 2003 - 2026