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08. Juni 2026
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Review |
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Mutiny Within - Mutiny within |
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Entweder ist es eine außerordentliche Ehre oder ein übermächtiges Damokles Schwert, wenn man als Newcomer im Newsletter von Dream Theater Erwähnung findet. So geschehen im Falle des New Jersey Sextetts Mutiny within, die sich trotz des noch nicht offiziellen Releases und dem wahrscheinlich damit verbundenen, relativ geringen Bekanntheitsgrads bereits in Amerika auf Tour mit Dark Tranqullity und Threat signal befinden. Eine Ehre und Herausforderung zu gleich, die die Jungs aufgrund ihres spielerischen Könnens und dem musikalischen Potentials locker bestehen werden. Angefangen als reine Children of bodom Coverband schaffte es die Band in relativ geringer Zeit, sich eine eigene Identität zu verpassen und dem Proberaum Dasein zu entfliehen. Dazu holten sich die Jungs mit Chris Clancy einen Sänger an Bord, der via YouTube entdeckt wurde und extra für die Band von England in den Garten Staat umsiedelte. Dies sollte sich als lohnende Investition in die Zukunft des jungen Burschen auszahlen, denn was Mutiny within auf ihrem ersten Album veranstalten, ist saustark und einprägsam. Fette Riffs der Marke BFMV oder Machine Head gepaart mit einem an Rob Lowe von Candlemass erinnernden Gesang, dazu packende Gitarren/Keyboard Duelle wie bei „Falling forever“, wirklich eine exzellente Mischung. Allerdings fällt spätestens nach dem 3.Song auf, das der Spannungsbogen ähnlich wie bei schlechtem Sex ist: Zu Beginn volle Pulle und wenn der Höhepunkt erreicht ist („Images“) hört es abrupt auf…naja, angeblich nur bei Männern, was ich als fieses Gerücht der Damenwelt erachte…zurück zum Thema. Die letzten 3 Songs rauschten irgendwie an mir vorbei, ohne bleibende Eindrücke zu hinterlassen. Versteht mich nicht falsch, die Jungs sind wirklich klasse und knallen ohne Ende, doch irgendwie fehlte mir einfach das Überraschungsmoment, welches ich noch beim kurz und knappen und saufetten „Reflections“ hatte. Dennoch wissen Mutiny within durchaus zu gefallen und es wäre in meinen Augen fatal, die Jungs jetzt schon zu pushen, denn da ist noch ziemlich viel Luft nach oben. Trotz alledem hat mir die Scheibe wunderbar die Zeit vertrieben und mich erneut in meiner Vermutung bestätigt, dass es auf diesem Planeten immer noch genug junge, frische und aufstrebende Bands gibt, die sich einen Dreck um Business scheren, ihr eigenes Ding rigoros durchziehen und damit amtlich die Hütte rocken. Mutiny within werden nicht das next big thing, aber ein Leben im Schatten der oben genannten Bands ist ja auch nicht schlecht. Aber vielleicht ändert sich das ja mit dem nächsten Album auch wieder…wer weiß.. Bewertung: by olaf
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