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10. Juli 2026
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Review |
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Insidious Disease - Shadowscast |
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Bereits 2004 von den beiden Old man’s child Recken Jardar und Silenoz (der nebenbei ja noch bei dieser anderen Untergrundband den Darm quält, auf dessen Namen ich jetzt aber nicht komme, grins), ins Leben gerufen, kommen Insidious disease nach ihrer letztjährigen, vielbeachteten Wacken Premiere nunmehr mit ihrem Debüt um die Ecke, welches im Vorfeld gerade durch das Mitwirken des ehemaligen Morgoth Vocalisten Marc Grewe einigen Staub aufwirbelte, nicht zu vergessen Mister Monstermatte himself Shane Embury und Trommelnomade Tony Laureano. Also alles in allem eine Kombination, die ein Garant für eine absolute Überplatte sein müsste…ist sie aber leider nicht. Natürlich ist das Wiederhören mit Marc Grewe, den ich immer noch für den besten Death Metal Vocalisten in deutschen Landen halte, ein wahrer Hochgenuss und auch die eingestreuten Crust Elemente des Napalm Death Bassers sorgen für Kurzweil, doch die Gitarren verschwinden in einer wirklich furchtbaren Produktion, die dumpf, blechernd und überhaupt nicht zeitgemäß klingt. Sollte dieses so beabsichtigt gewesen sein, meinen Glückwunsch, ansonsten kann man hier wirklich nur von einem Unfall reden. Songtechnisch fährt der Fünfer natürlich das derbe oldschool Brett und kann damit auch durchaus punkten, doch bei so einer Besetzung hatte ich einfach mehr erwartet. Nachdem die Scheibe mit „Nuclear salvation“ recht fulminant gestartet wurde, verfallen Insidious disease immer mehr in Schema F und bieten nichts wirklich Aufregendes mehr. Mal schleppend beginnend, dann schneller werdend, dann mal nur Highspeed und das über 5 Songs, da macht sich schnell Langeweile breit. „Ritual of bloodshed“ ist dann mal endlich ein Lichtblick, da die Band und vor allem Marc mit einem geilen Mitgröhl Refrain punkten können und auch das direkt folgende „Facemask“ ist eine nette Keule, danach dominiert aber leider wieder Monotonie und Eintönigkeit. Ebenso könnte auch jeder x-beliebige Drummer hinter der Scheißbude sitzen, denn die Klasse eines Tony Laureano ist auf dem Album nicht groß rauszuhören. Eines muss ich den Jungs aber zu Gute halten: Ihre Coverversion des Death Klassikers „Leprosy“ ist in diesem Bereich eine der stärksten, die ich je gehört habe. Doch bevor ich den Spruch mit der Schwalbe und der Jahreszeit vom Stapel lasse resümiere ich, das „Shadowcast“ aufgrund seines Musikerpotentials ein wahres Monster hätte werden können, dieses jedoch durch eine Hinterhofproduktion und einer songtechnischen Monotonie ohne wirklich überragende Highlights (die Coverversion mal ausgenommen) weiterhin im Käfig eingesperrt bleibt. Insidious disease haben so als sogenanntes Allstar-Projekt keine wirkliche Daseinsberechtigung in einer Zeit, wo andere Bands weitaus stärkere Scheiben auf den Markt schmeißen. Bewertung: by olaf
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