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18. Juli 2026
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Review |
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Tristania - Rubicon |
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Drei Jahre nach „Illumination“ treten erneut die Norweger Tristania auf den Plan, um mit Album Numero 6 namens „Rubicon“ bei mir erneut große Leere und gähnende Langeweile auszulösen. Allen Fürsprachen meiner Freunde aus der permanent Schwarz tragenden Zunft zum Trotze konnte ich mich erneut nicht an dem nordischen Klangsalat erfreuen, der meiner Ignoranz zum Trotz dennoch viele Anhänger um sich versammeln wird. Als Erstes fiel mir die ziemlich kraftlose Produktion auf, für die allerdings kein Geringerer als Waldemar Sorychta sorgte, von dem ich allerdings gerade in jüngerer Vergangenheit weitaus bessere Endprodukte serviert bekam. Als zweites blieb mit „Exil“ gerademal ein Song wirklich im Gehör und Hirn kleben, was bei zehn auf dem Album befindlichen Stücken eine Quote von 10% ausmacht (gut gerechnet, wa???) und das ist gerade umwerfend viel und Drittens beschränkt sich das Sextett viel zu oft auf zweitklassige Kompositionen, die durch den verstärkten Einsatz von Neu-Trällerpieps Marieangela Demurtas, die seit 2007 ihr Organ in den Dienst der Norweger stellt, teilweise eine Schadenersatzklage wegen Lärmbelästigung rechtfertigen würde. Ich habe die Scheibe wirklich mehrmals durchgehört, um irgendwo Ansätze zu finden, die eine bessere, ausführlichere oder differenziertere Rezension begründen würde, doch ich wurde nicht fündig. Von Napalm Records hatte ich nicht erwartet, dieses Jahr so ein schwaches Ei ins Nest gelegt zu bekommen, doch Tristania haben es mit „Rubicon“ tatsächlich geschafft, meine Nerven ziemlich über zu strapazieren. Der Gothik Fraktion wird’s eh schnurzwurst sein, was dieser Thrash/Death Dreckspenner da in die Tasten haut, doch trotz meines recht breiten Musikspektrums geht dieses Album gar nicht. Bewertung: by olaf
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