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18. Juli 2026
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Review |
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Melechesh - The epigenesis |
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Mesopotamiam Black Metal…diese Kategorisierung, auch wenn sie von Bandgründer und Chef Ashmedi persönlich stammt, finde ich zu plakativ, denn Melechesh bestechen auch auf ihrem neuen Album “The epigenesis” erneut mit einem bunten Strauß an harten und dunklen Melodien und benötigen aufgrund ihres Abwechslungs- und Ideenreichtums keine solche Schublade. 11 überragende Songs kredenzt uns der multikulturell zusammengewürfelte Haufen und hinterlässt selbst nach mehrmaligem Hören einen bleibenden Eindruck und die Erkenntnis, sofort noch mal die Play Taste zu drücken. So umfangreich und klangvoll sind die Songs, die der im holländischen Exil lebende Assyrer in Istanbul zusammengebunden hat. Langeweile ist ein Fremdwort. Dies wird auch durch die orientalischen, völlig Metal-freien Stücke „When halos of candles collide” und “The greater chain of being” unterstrichen. Rotzige, teilweise fast punkige Gitarren, herrliches Geballer, massenhafte Tempiwechsel und fertig ist das Megabrett. Melechesh sind einfach anders und keiner Schublade zugehörend. Allein der zwölfminütige Titelsong rechtfertigt schon den Kaufpreis. Ein solches Mega Opus hört man selten. Dennoch nenne ich als Anspieltip „Negative theology“, da dieses Stück alles beinhaltet, was diese Ausnahmeband ausmacht. „The epigenesis“ ist einfach und wahrhaftig ein Meisterwerk der harten Musik. Düster, geheimnisvoll und unendlich tief. Dennoch wird selbst der einfach gestrickte Musikliebhaber seine helle Freude an dieser Scheibe haben und nicht nur die Frickelgeneration. Ob nun Black, Dark, Thrash oderwasweißich Metal, Melechesh sind einfach Melechesh und eine Bereicherung der gesamten Musikwelt. Ein Hoch auf diesen kolossalen Geniestreich. Bewertung: by olaf
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