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07. Juni 2026
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Review |
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Impaled Nazarene - Road to the octagon |
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Love it or hate it. Etwas anderes gibt es nicht bei den sicken Finnen, die mit “Road to the octagon” endlich nach knapp 3einhalb Jahren und dem genialen „Manifest“ ein neues rohes Stück Rentier ins Gehege pfeffern. Album Nummer zehn ist auch diesmal ein Appetithappen für alle Geisteskranken unter uns, denn erneut machen Mika Luttinen und seine Horde keine Gefangenen und zerbröseln uns das Kleinhirn… 13 Songs, keiner länger als 3 Minuten 30 Sekunden, hyperschnelles Gebolze, infernalisches Gekeife, also alles das, weswegen man Impaled Nazarene über die Jahre lieb gewonnen hat. Doch kein Black Metal, irgendwo angesiedelt zwischen modernem Death Metal, Punk und Grind. Eine Mischung, die perfekt funktioniert und das Quartett noch um ein vielfaches böser erscheinen lässt als früher. Hammerhart produziert spaltet diese Album Schädel und auch diesmal finden sich richtige Gassenhauer auf dem Rundling. Der Opener „Enlightement process” wäre so ein Kandidat, “Corpses” mit seinem fiesen, schleppenden Mittelpart ebenfalls und erst recht das beste Teil namens “The plan”, der mich teilweise wohlwollend an ganz alte Morbisd angel erinnerte. Doch der absolute Übersong a’la „Blueprint for your cultures apocalypse“ oder „Armageddon death squad“ fehlt hier diesmal. Dafür ist aber das Gesamtpaket besser. „Manifest“ ist nicht zu toppen, das war mir im Vorfeld bereits klar, aber hoffen durfte man ja schließlich, oder? Das Album keilt gut aus und rasiert einem die Lockenpracht vom Haupte, hat ein tolles Cover, einen glänzenden Sound und fünf völlig durchgeknallte Finnen, die sich einen Jux daraus machen, brave Bürger zu erschrecken. Bravo, auch hier wieder vortrefflich gelungen. „Road to the octagon“ ist das mit weitem Abstand fieseste Album des Jahres 2010. Bewertung: by olaf
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