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18. Juli 2026
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Review |
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Onslaught - Sound of violence |
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Alte Scheiße, was zur Hölle ist das denn??? Das sind doch wohl nicht die alten Säcke (nicht despektierlich gemeint) von der Insel, die hier den absoluten Thrash Knüppel auspacken und allen anderen, etablierteren und weitaus erfolgreicheren Bands mächtig vor den Koffer scheißen? Sind das tatsächlich Onslaught, die hier das wohl geilste Album in Sachen Thrash Metal aus dem Markt werfen, welches nach Heathens „The evolution of chaos“ das Licht der Welt erblickt hat? Anscheinend schon, wenn man sich die Fotos auf dem Booklet betrachtet. Aber wie zur Hölle können Männer, die seit fast 28 Jahren am Rande der totalen Erfolglosigkeit herumkrebsen, so ein Monster auf die Gemeinde loslassen? Ick weeß it nich… 2007 noch mit etwas gemischten Gefühlen erwartete ich das Comebackalbum „Killing peace“, welches mich dann nach anfänglichen Bedenken auch umhaute, doch dieses von einem mir nicht bekannten Soundgenie in Plastik gebrannte Inferno killt so ziemlich alles, was ich seit langem gehört habe. Man muss sich das mal vor Augen halten: 28 Jahre Bandgeschichte und nur vier Scheiben vorher. Grundgütiger, was hätte aus den Jungs aus Bristol nur werden können, hätten sie früher dieses Highlight veröffentlicht. Da ist wirklich für jeden Thrasher auf diesem Planeten was dabei. Nach einem martialischen Intro brennt einem die Speedgranate „Born for war“ erstmal ein Loch in den Pelz, welches allerdings auch beim darauffolgenden, schleppend fiesen und tierisch abgehenden Titeltrack weiter glimmt. Doch egal ob die Jungs bei „Code black“ mal die Geschwindigkeits Zügel schleifen lassen, um sie dann bei „Rest in pieces“ wieder anzuziehen oder danach bei dem besten Song „Godhead“, der mit einem Ohrwurm Refrain zu punkten weiß, dieses Album wird niemals langweilig. Irgendwann mußte doch mal ein schwacher Song auftauchen…tat er aber nicht. „Hatebox“ mit seinem leicht punkigen Brit-Charme, der auch Machine Head gut zu Gesicht stehen würde, der Midtempo Headbanger „Antitheist“ und das rasante „Suicideology“ rasierten mir ebenfalls die Rübe. Das dazu auch noch eine von Phil Campbell und Angelripper unterstütztem, megageile Version von Motörheads „Bomber“ Einzug auf dieses Juwel gehalten hat, spricht für die hohe Qualität der Mannen Jordan, Hinder und den Ur-Mitgliedern Rockett, Grice und einem Sy Keeler, der mit seiner gesanglichen Leistung in seinem fortgeschrittenen Alter jedem Nachwuchs Shouter die Schamesröte ins Gesicht treiben müsste. „The sound of violence“ ist genau die Platte, die Legion of the damned hätten machen müssen, um sich verloren gegangene Meriten zurück zu holen. Doch stattdessen kommen die alten Männer um die Ecke und knallen alles weg, was sich ihnen in den Weg stellt. Onslaught werden mit diesem Album hoffentlich touren bis zum Umfallen, Wacken headlinen, Goldene Schallplatten zu Hauf einfahren, die Thrash Metal Fans aller Herren Länder vereinigen…man wird ja mal träumen dürfen. Dieses ultrafette Riffmonster ist ein absoluter Pflichtkauf und gehört in wirklich absolut jede Sammlung….und da verstehe ich keinen Spaß. Ich werde das persönlich nachprüfen. Bewertung: by olaf
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