18. Juli 2026


           
Review

 

 
     
 
One Man Army and the undead Quartett - The dark epic
 

Interpret: One Man Army and the undead Quartett
Albumtitel: The dark epic
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Death-Metal
Tracklist:
01. Stitch
02. The zombie syndrome (of acid and man)
03. Inside the head of god
04. Sandman apocalypse
05. The pleasures of slavery
06. Skeletons of rose hall
07. Devil’s harlot
08. Dark epic
09. How I love to kill you

Homepage:
www.onemanarmyband.com


Nachdem Johan Lindstrands Ex-Kollegen The crown letztens mit „Doomsday king“ ein durchaus fettes und saftiges Stück Todesblei aufgelegt haben, ist es an der Zeit, dass der umtriebige Fronter nun mit seiner Ein-Mann-Armee und dem untoten Quartett zurückschlägt und mit „The dark epic“ ein ebenso starkes Teil in die Waagschale wirft. Dennoch kann die mittlerweile vierte Veröffentlichung nicht ganz gegen die Gekrönten anstinken.

 

Trotzalledem ist das Jammern auf höchstem Niveau, denn so eine richtig schlechte Platte können die Jungs nicht abliefern und Teile des Debüts „21st century killing machine“ rotieren heute noch in meinem Player. Musikalisch gibt es nichts wirklich neues. Fettes Riffing, stampfende, wütende und ziemlich gewaltig produzierte Death’n’Roller, die auch heuer wieder eine Menge Freunde finden werden. Das beginnt schon beim Opener „Stitch“, der einen gesanglich in absoluter Höchstform befindlichen Frontmann präsentiert, der allerdings danach das deutlich lahmere „The zombis syndrome“ auch nicht retten kann. Doch Entschädigungsmaterial gibt es genug: Sei es das Amon Amarth-artige Schlachtenepos „Sandman apocalypse“, das absolute Highlight der Scheibe, den Midtempo Kracher „The pleasures of slavery“ oder das fett, fies, hässlich groovende „Devil’s harlot“. Leider verhindert aber der Titeltrack mit seiner enormen Länge und dem kaum vorhandenen Gesang eine Note höher und somit das Remis gegenüber The crown. Da hilft auch nicht mehr der Nackenbrecher „How I love to kill you“, mit dem uns die Band zum Schluss noch einmal mächtig vor den Koffer scheißt.

 

The dark epic“ ist eine richtig gute Scheibe geworden, die allerdings, ähnlich wie der Vorgänger „Grim tales“ nicht an das beste Werk der Schweden „Evolution in paradise“ rankommt, sich aber knapp dahinter positioniert. Jetzt wird es allerdings mal Zeit für eine flächendeckende Tournee, um das Werk auch optisch und livehaftig präsentieren zu können. Ein wuchtiges Werk, aber was anderes habe ich auch nicht erwartet.

Bewertung:


Disclaimer | Impressum | Datenschutz © by pommesgabel.de 2003 - 2026