18. Juni 2018


           
Wacken Open Air 2003

 

 

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Bericht

Am: 31.07. - 02.08.2003
Anlass: Wacken Open Air in.....ähm Wacken!?
Autoren: Andy
Anwesende Redakteure: Andy & Torsti

Epilog

Die Fahrt war im Groben reibungslos, von dem kleinen Stau (Elbtunnel) mal abgesehen.
Die Aufregung wurde immer größer und schon bald kam die ersehnte Abfahrt, Richtung Wacken!
Die Wegelagerer und Drogendealer in grüner Zolluniform ließen uns auch in Ruhe (obwohl wir ein eindeutiges Zucken der Kelle wahrnahmen).
Dann waren wir am Ziel: WACKEN!!! Vermutlich der einzige Ort, an dem einmal im Jahr sämtliche Ortsschilder von Haus aus schon abgeschraubt werden.
Plötzlich fühlten wir uns wie Zuhause...

Welcome Metalheads


Ein herrliches Gefühl, endlich „unter sich“ und Seinesgleichen zu sein! Dieses Gefühl übermittelte uns auch gleich das Empfangskomitee, bestehend aus diversen Langhaarigen mit einem Schild „Welcome home“ in den Händen! Ja, wir waren Zuhause!

Das komplette Zuweisungstheater erspare ich den geneigten Leser an dieser Stelle, da es äußerst unspektakulär von statten ging! Jedenfalls wollte mir dieses Jahr kein Tölpel den Parkaufkleber mitten auf die Windschutzscheibe bäppen! Und so führte uns der Weg zum Parkground F (bald habe ich alle durch, nur bitte nie wieder R2...)!

Als endlich alles fertig und bereit zum abfeiern war, sichteten wir erst mal intensiver unser Umfeld.

Es machte sich auch schnell bemerkbar, wie sinnvoll es ist, bereits am Mittwoch anzureisen, da die Bänzelausgabe nahezu leer und somit leicht zugänglich war! Nur wenige Stunden später bildeten sich davor regelrechte Schlangen...! Viel konnte man eigentlich eh nicht machen, solange das Festival nicht im Gange war (geht ja erst ab Donnerstag richtig ab) und so besorgten wir uns erst mal ein zünftiges Wacken-Shirt! Spaßigerweise kostete ein normales T-Shirt 18€ und ein Longsleeve 20€! Klar, dass das Langärmlige gezogen wurde (bei mir zumindest)! Danach enterten wir den „Schwarzer Krauser“-Bereich und drehten uns eine Fluppe, um als Belohnung ein Päckchen Tabak abzugrasen! Gut, man kann das auch 2x machen...! Anschließend zog es uns wieder zum Zeltplatz. Später hielt ich es für angebracht, noch etwas um die Zelte zu schlendern, um Leute kennen zu lernen – mit Erfolg! Wie immer schlug mir eine ungeahnte Gastfreundlichkeit entgegen, wie ich sie nur auf dem WOA kennen lernte! Da wird einem direkt ein Bier in die Hand gedrückt und gleich ins Gespräch mit eingebunden! Herrlich!!! OK, die Bierfrage muß noch geklärt werden, denn Oettinger stelle ich auf die gleiche Stufe, auf der schon lange Herforder thront!!!

Donnerstag, 31.07.2003

Was die Bands anging, die am Donnerstag aufspielten, so wäre ich mit Annihilator durchaus zufrieden gewesen. OK, Circle II Circle wären bestimmt auch einen Blick wert gewesen ! Wären!
Was machten wir hingegen? Torsti relaxte und ich laberte mir nen Wolf, mit einem der lustigen Nachbarn! Alleine wegen denen hatte sich der Besuch in Wacken schon gelohnt! Nun, die Zeit verging aber auch wie in Fluge und während ich so quatschte verkohlten meine Steaks völlig, die ich mir so parallel auflegte! Dafür brauchte ich mich aber überhaupt nicht selber geißeln...! Die pfiffige, weibliche Begleitung unserer Niederländischen Nachbarn (kann mir halt die Namen nicht merken, damned) erledigte dies für mich/uns.

 

Nachdem wir also um einige Striemen auf der Haut bereichert und die Fingernägel schwarz lackiert wurden, zog es uns auch langsam zum Festivalgelände! Diese Action hat uns den Auftritt von Annihilator gekostet! Aber irgendwie hat es sich dennoch gelohnt *lol* ! So sammelten wir also einige Eindrücke der Besucher des Festivals und ich stellte fest, dass die Mädels immer hübscher werden, von Jahr zu Jahr! (Anm.: Siehe Impressionen)

Als einzige Band an diesem Abend nahm ich nur Saxon wahr, die gewohnt lässig und unheimlich cool ihren Set runterspielten! Obwohl ich Saxon bereits unzählige male sah (doch nie auf einem richtigem Saxon-Konzert war), werden sie einfach nicht langweilig! Vielleicht werden sie es ja nächstes Jahr!?

Was die Non-Food-Stände angeht, so war ich sehr erfreut (aber keineswegs überrascht), dass es im Groben dieselben sind, wie aus den Jahren zuvor! Das hat mir jede Menge Kohle gespart! Nicht auszumalen, was wäre, wenn sich dort plötzlich Stände befänden, die ich noch nie gesehen hätte und die ganz tolle Sachen anbieten würden...! Aber dem war ja nicht so! The same procedure as last year...! War eh alles zu teuer, da scheinbar (wie bei so vielem) aus DM einfach Euro wurde ohne die Zahlen davor zu halbieren! Was waren wir froh, dass wir uns mit mehr als ausreichend Lebensmitteln versorgt hatten, sah es doch bei den Fressbuden nicht viel anders aus! Obwohl tatsächlich einige bekannte Stände der vergangenen Jahre nicht mehr durchs Sieb fielen! Und ich möchte nicht beschreiben, wie das aussah, was einem da letztes Jahr z.B. leckeres angeboten (zugemutet) wurde...! Zum großen Glück gab’s aber wieder die altbewährte Stammbude der ersten Stunde: „Fischbrötchen“! Mit all den Köstlichkeiten wie die immer beliebte Kanzlerschnitte (Bismarckbrötchen) oder dem stets willkommenen Massenmordbrötchen (Krabbenbrötchen)! Zwar avanciert die Meeresfruchtbutze langsam zur Luxushölle (vom Preis her) des geneigten Metallers, doch wenn es halt das Beste auf dem Platze ist...?! Außerdem: Hölle wollen wir Langhaarigen doch sowieso und warum soll man nicht zeigen, wenn’s einem gut geht?

An dieser Stelle mal ein dickes Lob an den kleinen Rock Hard-Stand. Hatte mir der nette Onkel doch tatsächlich eine „Unerhört-CD“ (die ich nicht hatte) und das aktuelle Heft (!!!) geschenkt und letzters nur, weil ich die Lektüre nicht dabei hatte! Danke noch mal! Und aus dem Rock Hard-Becher (den ich tatsächlich bezahlte!) trinkt es sich gleich viel besser!

An der Campingbehausung zurückgekehrt, konnten wir noch ein klasse Feuerwerk sehen! Optimal um diesen netten Tag abzuschließen! Selbst die lautesten Nachbarn schienen derartig beeindruckt, dass die Anlage diese Nacht mal kalt blieb! Danke!

 

by andy

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